2 Auftritte an einem Wochenende… und dazu noch mit einer Solokünstlerin wie Njeri Weth. Es ist schön, dass es nicht gerade regnet, aber bei diesen Temperaturen in der prallen Sonne zu stehen ist nicht gerade das pralle Vergnügen.
Gegen 12 Uhr kommen alle Chöre zusammen, um sich zu einem Projektchor zu vereinen.
Njeri hat bei beinahe allen Songs die Solostimme, also werden die geprobt. Obwohl die Technik noch nicht ganz fertig ist, kriegt man schon eine Gänsehaut bei ihrer Stimme. Manchmal kommt da schon ein Gefühl von Neid auf *g*….
Ab 14 Uhr geht es los. Es finden sich erstaunlich viele Menschen vor der Kirche zum ökomenischen Gottesdienst ein, zu dem wir einige Lieder singen dürfen.
Was ich nicht verstehe ist, warum niemand auf die Idee gekommen ist, für ältere und “fußkranke” Menschen Sitzplätze zu schaffen…. und warum nicht auch für ein wenig Schatten gesorgt wurde. Immerhin bruzelt nicht nur der Chor stundenlang vor sich hin. Kurz vor Ende habe ich das Gefühl, gleich umzufallen… Mir ist ein bisschen komisch… Ich konzentriere mich auf die Atmung und es geht munter weiter… Der Schweiß stünde mir in den Schuhen, wenn ich nicht Sandalen an hätte….
Als Njeri den Titel “wer auf Gott vertraut” singt, sehe ich im Publikum einen jungen Mann, der hemmungslos weint… Oh je… ich bin sowieso bei solchen Liedern immer sehr bewegt, aber nun muss ich auch weinen. Meine Augen füllen sich unter der Sonnenbrille mit Tränen und die Wimperntusche löst sich auf …. Das brennt vielleicht! Leider habe ich kein Taschentuch dabei. Also, Augen zu und durch (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ein Höhepunkt ist der Titel von Njeri “My soul finds rest”…. Gänsehaut pur!
Den Schlusspunkt setzen wir mir “This Train”. Das ist ein richtig toller Gutelaunesong und das Publikum macht eifrig mit. Sie wollen eine Zugabe. Wir hatten dafür zwar nichts eingeplant, aber wir wiederholen einfach eins aus unserem Repertoire.
Sollten die Kirchen so etwas noch einmal vor haben, dann sollten die oben genannten Schwachpunkte möglichst behoben werden, um das Erlebnis zu einem rundum schönen Erlebnis zu machen.
Danke!
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